

In den letzten Wochen ist es ruhig geworden bezüglich Updates. Nun hat Framer hat den "größten Release seit Jahren" angekündigt, das Event soll am 16. Juni stattfinden. Holt Framer jetzt richtig auf in Sachen KI?
Auf den Social Media-Plattformen hat Framer Teaser-Videos veröffentlicht. Wie üblich geben diese wenig konkret preis, sind dafür atmosphärisch: schnelle Cuts, ein blaues Rastermuster, das sich über die Szenerie animiert und in einem Auge reflektiert wird. Dazu eine einzige gesprochene Zeile: „Today, Framer is going to change."

Dazu das Motiv, das Framer auch auf der Ankündigungsseite zeigt, mehrere animierte Icons, zentral das klassische KI-Symbol (siehe oben).
Was genau Framer zeigen wird, bleibt bis zum 16. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit (10 AM PDT) offen. Der Stream läuft auf framer.comᶠ sowie dem offiziellen Framer-YouTube-Kanal.
Dass da etwas Größeres kommt, zeigen auch die zahlreichen Watch-Parties, die Framer zusammen mit lokalen Partnern in 13 Städten organisiert. Für Deutschland findet die Watch-Party ab 18:30 in Berlin statt, mit einem anschließenden 3-stündigen Hackathon. Die Anmeldungen sind auf exklusive 20 Personen beschränkt.
Parallel dazu startet weltweit ein offizieller 24-Stunden-Hackathon, an dem sich auch remote teilnehmen lässt.
Alle Watch-Parties:
Barcelona
Warschau
Berlin
Amsterdam
London
Tokyo
Toronto
Austin
Vancouver
New York
Seattle
San Francisco
Los Angeles
Starke KI-Features hat Framer durchaus an Bord. Mit Workshop lassen sich eigene Komponenten prompten, und in den Editor sind native KI-Workflows integriert, etwa für die automatische Übersetzung von Seiteninhalten oder das Benennen von Layern.
Beim sogenannten Vibecoding, also dem Bau ganzer Projekte per Prompt, steht Framer aber gegen reine KI-Webbuilder wie Lovable, Claude Design & co. bisher schlecht da. Zwar lässt sich Framer per MCP mit Claude & co verbinden, das kommt aber nicht an den geschlossenen KI-Workflow heran, den Lovable mittlerweile anbietet.
Dafür ist Framer in der Systematik und Infrastruktur etwa durch ein CMS, Locales, Multi-User-Editing in Echtzeit, eigenes CDN oder fortgeschrittene Content-Optimierung deutlich stabiler als gevibecodete Webseiten.
Dennoch steht Framer im KI-Zeitalter stark unter Druck: Waren die eben erwähnten Infrastruktur-Vorteile eben noch Framers Alleinstellungsmerkmal, so könnte dieses aber im Tempo der KI-Konkurrenten schnell kippen. Lovable hat in den vergangenen Monaten konstant Features nachgelegt, die früher als Differenzierungsmerkmale klassischer Webbuilder galten. Wenige weitere Updates, und die Karten werden neu gemischt.
Nur folgerichtig erscheint daher die Ankündigung des "größten Updates seit Jahren".
Die Frage, wo sich Framer bei der rasanten Entwicklung der KI-Konkurrenten positioniert, um nicht von heute auf morgen an Relevanz zu verlieren, schwebt bei jedem Update von Lovable & co mit: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
Die Köpfe hinter Framer scheinen sich dessen bewusst zu sein, hatte man vor drei Jahren bereits einen großen "Pivot" (Schwenk) vom Figma-Konkurrenten zum Design-to-live Webbuilder gewagt und mit nahezu wöchentlichen Updates zu dem mächtigen Tool gemacht, das Framer heute ist.
FramerVerstehen.de bleibt gespannt!
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Autor: so geht UI


