

Framer hat im Januar 2026 mehrere Updates veröffentlicht, die den Editor stabiler machen, die Inhaltsbearbeitung direkt auf der Website erweitern und neue Hosting-Funktionen für größere Projekte einführen. Diese Übersicht fasst die wichtigsten Neuerungen verständlich zusammen.
Im Januar 2026 hat Framer mehrere größere und kleinere Updates veröffentlicht.
Diese betreffen vor allem drei Bereiche:
die Arbeit im Editor (z. B. Schriften auswählen, Elemente finden)
das Veröffentlichen und Hosten von Websites
die Bearbeitung von Inhalten direkt auf der Live-Website

Bild: Framer
On-Page-Bearbeitung bedeutet, dass Inhalte nicht im Framer-Editor, sondern direkt auf der veröffentlichten Website bearbeitet werden können. Das ist besonders praktisch für Redakteure oder andere Content-Manager, die bequem Anpassungen von Inhalten vornehmen können, ohne in den technischeren Editor wechseln zu müssen.
Mit On-Page-Editing 2.0 wurde diese Bearbeitung nun deutlich erweitert.
Redakteure können nun:
Textblöcke bearbeiten
Fotos bearbeiten und austauschen
Texte, Karten oder ganze Abschnitte neu anordnen
Inhalte ausprobieren
Symbole und Varianten schneller austauschen
Designer behalten dabei die Kontrolle:
einzelne Bereiche können im Editor gesperrt werden
versehentliche Änderungen werden durch Änderungs-Freigabe verhindert
Neu ist außerdem die bessere Unterstützung für mehrsprachige Websites:
Texte und Bilder können direkt in der jeweiligen Sprachversion bearbeitet werden.
Mit dem neuen Advanced Hosting richtet sich Framer stärker an große Websites und Teams.
Eine wichtige Neuerung ist das sogenannte Multi-Site-Hosting.
Damit können mehrere Framer-Websites oder externe Ziel-Addressen unter einer gemeinsamen Domain betrieben werden.
Beispiele:
eine große Website wird schrittweise umgebaut (alte und neue Seite existieren parallel)
Eine Webseite besteht technisch aus mehreren (z.B.
domain.deist mit einem Framer-Projekt verknüpft,domain.de/shopist mit einem externen Webshop verknüpft)ein Projekt ist technisch auf mehrere Framer-Projekte aufgeteilt (z.B.
domain.de/newsist ein redaktioneller Bereich mit gesondertem Zugriff, der restliche Bereich liegt aufdomain.de)
Zusätzlich können nun eigene technische Regeln (sogenannte Header) definiert werden, etwa für Sicherheit oder Weiterleitungen.
Alle Domains und Einstellungen werden zentral im neuen Domain-Bereich im Dashboard verwaltet.
Wichtig:
Diese Funktionen sind regulär nur im Enterprise-Tarif verfügbar.
Nutzer mit Pro- oder Scale-Tarif können sich aktuell für eine zeitlich begrenzte Testphase anmelden.

Der neue zentrale Domain-Bereich im Dashboard
Kleine Verbesserung: Eine sichtbare Neuerung ist die direkte Vorschau von Schriftarten im Layout. Beim Öffnen des Font-Pickers reicht nun ein Hover über eine Schriftart, um sofort zu sehen, wie sie auf dem aktuell ausgewählten Layer wirkt – ohne die Schrift direkt anwenden zu müssen. Damit lassen sich Schriften schnell vergleichen, für bereits definierte Designsysteme und Styles ist dieses Update entsprechend weniger relevant.

Live-Vorschau der Schriftart
Framer bietet seit Januar ein neues Angebot für neue und bestehende Websites an:
Wer auf einen Jahresplan wechselt, erhält im ersten Jahr eine eigene Domain kostenlos. Framer arbeitet hier mit dem Domain-Service Hover zusammen.
Ausführliche Informationen und Bedingungen hierzu findest du in diesem Artikel:
Neben der neuen Schriftvorschau hat Framer viele kleinere Verbesserungen eingebaut, die den Editor übersichtlicher und zuverlässiger machen.
Neu hinzugekommen
Elemente wie Komponenten oder Vektorgrafiken lassen sich nun schneller im Projekt finden
das erleichtert vor allem die Arbeit in größeren Projekten
Verbessert
ungenutzte Komponenten können sauberer entfernt
der Import mehrerer SVG-Dateien funktioniert zuverlässiger
Suchergebnisse im Einfüge-Menü sind genauer
Kontextmenüs funktionieren besser in Safari und Firefox
Behobene Fehler (Auswahl)
Layouts, die beim Wechsel von vertikaler zu rasterbasierter Anordnung zusammengebrochen sind
Probleme mit abgeschnittenem Text
fehlerhafte Farb- und Verlaufsstile
Darstellungsprobleme bei Animationen und Effekten
Diese Änderungen sorgen insgesamt dafür, dass Framer stabiler läuft und sich vor allem bei komplexeren Seiten weniger „hakelig“ anfühlt.
Die Framer-Updates im Januar 2026 bringen keine radikale Veränderung, aber viele sinnvolle Verbesserungen.
Der Editor wird übersichtlicher und stabiler, für Einsteiger sind vor allem die bessere Schriftvorschau und die allgemeine Stabilität relevant.
Für Teams und Unternehmen eröffnen sich mit Advanced-Hosting und dem On-Page-Editing 2.0 zusätzliche Möglichkeiten, Framer holt hier im Bereich von professionellen, komplexen Webprojekten deutlich auf.
Empfehlung
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