Framer Agents: KI mit dem vollen Kontext
Die zentrale neue KI-Funktion, Framer Agent arbeitet direkt im Editor. Die KI sieht denselben Canvas, dieselben Komponenten, das gleiche CMS, dieselben Styles und SEO-Einstellungen wie das Team. Koen Bok bezeichnet das im Ankündigungsartikel als „Cursor für Design”.
Die Liste der Aufgaben, die Agent dabei übernehmen kann, ist sehr mächtig:
Pages und Layouts aus Prompt oder Screenshot bauen
Responsive Breakpoints anpassen
Style-Systeme (Farben, Typografie) konsistent machen
Effects, Animationen und Custom Components erstellen
CMS-Collections anlegen, Inhalte importieren, Detail-Pages bauen
SEO-Metadaten generieren
Sites auf Broken Links, Accessibility und Style-Inkonsistenzen prüfen
Inhalte zwischen Sprachen lokalisieren

Auf der Agents-Seiteᶠ listet Framer dutzende Beispiel-Prompts, vom kompletten Site-Aufbau bis zum punktuellen Eingriff („Tausche alle Instanzen der Farbe #FF5733 mit der neuen Farbe, #E94560“).
Im Editor lassen sich Layer auswählen und als Kontext an den Chat anhängen, Seiten, CMS-Kollektionen und Styles per @-Mention referenzieren und fokussierte Aktionen mit Slash-Commands („Skills”) aufrufen. Drei Modelle stehen zur Wahl: Claude Sonnet 4.6 (0,9x Credit-Kosten), GPT 5.5 (Standard) und Claude Opus 4.8 (1,8x). Prompts lassen sich in eine Queue setzen, mehrere Anfragen laufen nacheinander durch.

